Mit Prairie führt das Migros-Kulturprozent seine Ko-Produktionstradition fort. Das neue Förderungsmodell im Bereich Theater ermöglicht interessanten Projekten bessere Produktionsbedingungen, schafft Anreize und Netzwerke für eine verstärkte Verbreitung und rückt die lokalen Veranstalter ins Zentrum.
Gute Theaterstücke sollen möglichst oft und an vielen Orten gespielt werden. Dies verlangt frühzeitige Planung und gute Vernetzung. Prairie unterstützt pro Spielzeit fünf Produktionen von Compagnien, die sich auf lokaler Ebene einen Namen geschaffen haben.
Dieses Geld steht für den Produktions- und den Diffusionsetat der Compagnie zur Verfügung. Insbesondere übernimmt das Migros-Kulturprozent einen namhaften Betrag der Vorstellungskosten bei Gastspielen. Alle Gelder von Prairie gehen direkt an die Compagnien.
Bessere Vernetzung
Die Auswahl der Compagnien basiert auf Vorschlägen wichtiger freier Theaterhäuser. Prairie stärkt damit die Theater als zentrale Impulsgeber der Schweizer Theaterszene. Im Gegenzug werden von den Häusern echte Ko-Produktionen und die Netzwerk-Einbindung der Gruppen erwartet.
Innerhalb des Modells versteht sich das Migros-Kulturprozent als Förderer und Vermittler. Sein – finanzielles wie nicht-finanzielles – Engagement wird für jedes Projekt einzeln definiert und vertraglich festgehalten.
Prairie-Projekte der Spielzeit 2009/10
Almösen
CapriConnection
Marielle Pinsard
Dorian Rossel
schauplatz international
Théâtre L.